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Das neue Navi

Die Urlaubszeit ist vorbei und meine erste Frage an euch Kerls lautet: “Na, wie war`s?“

Mein Kumpel Thorsten war auch im Urlaub. 14 Tage „All inclusive“ zusammen mit seiner Frau Elke und seinen beiden 14 und 15 Jahre alten Töchter Dolores und Katharina-Renate. Den Urlaubsort hatte Elke, von Beruf Kunsttherapeutin ausgesucht.

Ein Bauernhof in einem kleinen Kaff im bayerischen Wald. Thorsten war zuerst gar nicht begeistert. Von Rindviechern war er schon jeden Tag in der Firma umgeben, die wollte er eigentlich nicht auch noch im Urlaub um sich herum haben. Aber Elke bestand darauf und so füllte Thorsten brav jeden freien Winkel seines Volvo Kombis mit dem Gepäck seiner 3 Damen und erklärte dabei mindestens 25x vorbeigehenden Nachbarn, dass sie wirklich nur in den Urlaub fahren wollten und nicht umziehen.

Am Tag vor der Abreise ging Thorsten noch in einen Elektronikfachmarkt und kaufte sich ein neues Navigationssystem von dem Hersteller mit dem Stotterernamen.

Ein absolutes High-Tech Gerät in schickem kleinem Gehäuse.

Erinnert ihr euch noch an die ersten Navis aus den 60er, 70er oder 80er Jahren? Die hatten zwar meist auch ein hübsches Gehäuse, waren aber unhandlich, mindestens 65 Kilo schwer und sasen auf dem Beifahrersitz. Sie hießen Ulrike, Regina, Karin Stefanie oder so ähnlich. Und sie waren immer gleich beleidigt oder fingen hysterisch an zu heulen, wenn man(n) sich wieder mal verfahren hatte, oder an der Ausfahrt vorbei fuhr, weil sie nicht in der Lage war den Stadtplan oder die Landkarte richtig herum zu halten und man(n) deshalb seinen Unmut etwas oberhalb der Zimmerlautstärke zum Ausdruck brachte.

Mit den Geräten der neuesten Generation hat man derlei Probleme aber nicht. Es gibt kein Geschrei. Man gibt das Ziel ein, befolgt brav die Anweisungen der Navistimme und kommt so sicher an sein Ziel.

Das dachte zumindest auch Thorsten. Er hatte sich „Susanne“ ausgesucht, weil die Stimme so einen erotischen Klang hatte und ihn an eine Susanne erinnerte, bei der er mal ein „Auswärtsspiel“ hatte.

Was zur Folge hatte dass es jedes Mal in seiner Hose kribbelte, wenn Susanne eine neue Anweisung gab. Anscheinend erinnerte sich auch der „kleine Thorsten“ noch sehr gut an die Susanne aus Fleisch und Blut.

Es ging auch alles gut, bis ca. 1 km vorm Ziel eine Ortsdurchfahrt gesperrt war. Susannes Stimme gurrte: „Route wird neu berechnet“ und Thorsten lehnte dankend das Angebot von Elke ab, sie könne doch den Postboten, der grad mit dem Fahrrad an ihnen vorbei fuhr, nach dem Weg fragen.

Thorsten folgte brav „seiner“ Susanne“ und wunderte sich auch nicht als diese ihn von der Hauptstraße auf einen Feldweg leitete, der immer schmaler wurde und immer tiefer in die Richtung eines Waldes führte. Das Schild „Durchfahrt verboten, Landwirtschaftlicher Verkehr frei“ ignorierte Thorsten ebenso wie das Winken eines Bauern auf einer Weide neben dem Feldweg. Nach einigen Hundert Metern kam es dann leider zu einem kleinen Ungleichgewicht zwischen Natur und Physik und Thorsten hatte sich mit seinem alten Volvo im Dreck festgefahren.

Nix ging mehr. Susannes Stimme schwieg. Dafür waren die Stimmen von Elke und seinen beiden Töchtern um so lauter. Nach 5 Minuten kam dann zufällig der winkende Bauer mit seinem Trecker vorbei und zog sie kopfschüttelnd mit einem:“Ja seiz ihr Preissn denn zu bläd zum Lesn?“ aus dem Matsch. Glücklicherweise stellte sich dann heraus daß dieser Bauer auch der Besitzer jenes Hofes war, bei dem sie ihren Urlaub gebucht hatten und so wurde es doch noch ein schöner Urlaub.

Die alten Navis hatten doch was für sich, erzählte  mir Thorsten nach seiner Rückkehr. Die konnten wenigstens nach dem Weg fragen.

typisch-frau-typisch-mann am 15.8.10 20:12


Franz Beckenbauer wird 65 Jahre alt.

Franz Beckenbauer wird 65 Jahre alt. O-Ton auf ZDF:“ Alles was der Kaiser anfasst wird zu Gold.“ Jetzt weis ich auch warum seine Frau immer so strahlt und glänzt.

Und der „kleine Kaiser“ wird in Fach(frauen)kreisen auch die goldene Palme genannt.

typisch-frau-typisch-mann am 10.9.10 17:38


Weicheier und Männerschals

Mal ehrlich Kerls, wer von euch rennt mit so nem Männerschal rum? Das sind doch bestimmt die Typen, die als Kind von alleinerziehenden Müttern großgezogen wurden und sich nach deren Kälteempfinden richten mussten. Wenn Mammi bei 20 Grad Plus noch mit dicker Winterjacke herum rennt und friert dann hat Sohne(mann?) gefälligst aus Solidarität mitzufrieren.

Da beklagen sich alleinerziehende Mütter, wie wehleidig ihr Ex doch gewesen ist, der bei jedem kleinsten Husten gleich den Pastor zur letzten Ölung kommen lies und bei nem kleinen Kratzer sofort sein Testament machte, weil er Angst hatte, anner Blutvergiftung zu sterben. Aber wie erziehen diese Mütter ihre Söhne?

Sie erziehen ihre Söhne genauso wie Sie sie später als Mann nicht haben wollen. So was nennt man dann weibliche Logik.

Das mit den Schals hatte ich ja schon erwähnt. Aber das wird ja noch getoppt. Wenn zum Beispiel dem 12jährigen „Hasenkind“ ein bisserl übel ist, (weil ne Mathearbeit ansteht und „.es“ dafür nicht gelernt hat, was das „Hasenkind“ seiner Mutter aber dezent verschwiegen hat) dann rennt Muttern morgens um 5.00 Uhr, bevor sie ihren Halbtagsjob antritt, zur Notapotheke, besorgt allerlei Medikamente und die neuesten Comichefte, alarmiert vorsorglich das nächstgelegene Krankenhaus und besteht darauf dass der Chefarzt sofort jede OP unterbricht um sich persönlich um das „Hasenkind“ zu kümmern, falls sich dessen Zustand verschlimmert.

Das „Hasenkind“ kuckt Muttern dann aus großen Augen mit sterbender Miene an, besteht aber darauf dass diese zur Arbeit geht. Keine 2 Minuten später ist das „Hasenkind“ überraschend schnell wieder gesund, bringt die Playstation zum glühen, erleidet aber wenn Mutti von der Arbeit nach hause kommt, schlagartig einen Rückfall. Das geht ungefähr drei Tage so, bis Mutti entweder aus lauter Sorge beschließt zu Hausezu bleiben oder den „Onkel Doktor“ anrufen will. Dann ist das „Hasenkind“ urplötzlich wieder gesund.

Einige Jahrzehnte später, aus dem „Hasenkind“ ist ein erwachsener Mann und Chef einer großen Firma geworden. Er hat es beruflich geschafft und verdient gutes Geld. Wenn sich aber der Besuch des Steuerprüfers oder der Schwiegermutter ankündigt, dann erinnert sich das erwachsene „Hasenkind“ an das, was es in seiner Kindheit gelernt hat.Bis die Frau an seiner Seite irgendwann genug hat, ihr mimosenhaftes Weichei in die Wüste schickt und sich bitterlich über dessen Wehleidigkeit beklagt.

Wenn man aber als Lebensabschnittspartner einer alleinerziehenden Mutter, diese dezent darauf hinweist, dass sie mit ihrer übertriebenen Fürsorge ein zukünftiges Weichei großzieht, das später einmal genauso wird, wie der Exmann, dann hat man(n) natürlich keine Ahnung von Kindererziehung. Kommt euch der Satz bekannt vor, Kerls?

typisch-frau-typisch-mann am 13.8.10 23:49


Englisch für Anfänger

Meine Herzdame wollte vor einigen Monaten unbedingt mal nach London fliegen.

Klasse hab ich gesagt, aber seit wann interessierst du dich denn für Fußball?

„Wieso Fußball?“

„Naja...was willst du denn sonst in London?“

„Shoppen!“

"Und ich soll zum Tütenschleppen mitkommen?"

„Ich kann auch Birgit fragen!“

„Welche Birgit?“

„Birgit Studemann aus der Personalabteilung."(Anm. Name frei erfunden)

„Meinst du diese uralte, rappeldürre Ziege die aussieht wie die Frau vom Gletscher-Ötzi?“

„Genau die!“

„Aber die rennt doch immer in Klamotten rum, dass man denken könnte sie verdient ihr Geld auf dem Straßenstrich in St. Georg.“

„Woher weißt DU denn so genau, welche Klamotten die Damen da so tragen?“

„Mundpropaganda....:-))....“

„Kommst du jetzt mit?“

„Aber mein Englisch ist nicht das beste.“

„Dann mach halt nen Kurs. Wir fliegen ja erst in 2 Monaten.“

Damit waren die Fakten klar. Aber wie sollte ich in 2 Monaten mein Englisch auffrischen und auch noch Spaß am Lernen haben?

Hmmm....ich überlegte...genau.. am besten..ich kucke mir einen englischsprachigen Film in der Originalfassung an.

So einen Film mit leichtverständlicher Handlung und einfachen Dialogen.

Nein, nicht „Sex and the City“. Ich sagte leichtverständlich und nicht banal.

Es dauerte nicht lange und ich hatte im Internet eine Webseite gefunden mit Filmen die genau nach meinem Geschmack waren.

Die Filme hatten so schöne Titel wie „Cutie Sandy inseminated during job interview“, oder „slender blond is double f....“

Bei Google konnte ich mir nicht blos den Text übersetzen lassen, sondern ich konnte mir den Text auch anhören und so tat auch ich noch etwas für meine Aussprache.

Ich muss zugeben dass die englische Sprache wesentlich harmonischer klingt als die Deutsche.

Beispiel: „Lick my Pus....“. Dieser Satz klingt im Englischen poetisch und auf Deutsch militärisch:“ Leck meine V...“

Ins Bayerische kann man diesen Satz gar nicht übersetzen. Der Bayer redet ohnehin nicht über oder beim Sex. Er praktiziert ihn. Einem Bayer lässt sich nur beim Anblick eines hübschen Mädchens, folgender Satz, das als großes Kompliment gedacht ist, entlocken: “Mei de schaut ja aus wia g`leckt.“

Woraus man unzweifelhaft schlussfolgern kann, dass der Bayer doch ein bisserl mehr kennt als nur die Missionarsstellung. A propo Missionarsstellung. Bei all dem was ich in der letzten Zeit gehört und gelesen habe, muß man, so glaube ich, den Begriff Missionarsstellung auch neu definieren.

Die 2 Monate bis zu unserem Reisedatum vergingen wie im Flug.. und ich war mir sicher, dass mein Englisch nun ausreichend war um in London ohne Probleme zurechtzukommen.

Wir mussten allerdings zum Fuß zum Hotel gehen, weil uns die Taxifahrerin nach meinem “hello crazy bitch, to the hotel “ sofort wieder rausgeschmissen hat.

Wahrscheinlich lag es daran, weil ich das Wort „bitte“ am Schluss vergessen hatte. Die Engländer legen ja immer großen Wert auf Höflichkeit.

Um nicht befürchten zu müssen, dass uns im Hotel ähnliches passiert, überließ ich die die anschließende Konversation beim Einchecken meiner Herzdame und schleppte bei der Shopping-Tour brav die Tüten.

Sagen konnte ich ohnehin nichts mehr, da ich nach 15 Stunden und 25 Tüten kurz vorm kollabieren war, während meine Freundin einen neuen Schuhladen nach dem anderen entdeckte und ein neues Paar, Ach-wie-süss-die-sind-ja-voll-im-Trend-die-muß-ich-unbedingt-noch-haben-Treter, in einer Tüte landete die ich natürlich schleppen durfte.

Ich kam mir vor wie der Typ aus der Zalando Werbung im Fernsehen. Nach der Rückkehr aus London und einer 4wöchigen Kur für Rückengeschädigte wollte ich natürlich unbedingt wissen, warum die Taxifahrerin so wütend war und uns rausgeschmissen hat.

Ich kuckte also wieder auf der Internetseite nach ob ich da einen Hinweis fand. Und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich war auf einer amerikanischen Internetseite gelandet. Anscheinend gab es doch einen Unterschied zwischen der amerikanisch Sprache und der Englischen.

Das leuchtet mir ein. Wenn ich in Hamburg aus dem Flieger steige und dem Taxifahrer auf Bayerisch mein Fahrziel nenne, dann schaut mich der auch immer ganz verwirrt an und sagt in schönstem Hamburger Slang:“Wollen du selbst fahren?“

Im nächsten Jahr fliegen wir übrigens nach New York. Bis dahin kann ich noch fleißig meine amerikanischen Sprachkenntnisse erweitern und ich bin mir sicher, dass die amerikanische Taxifahrerin mich richtig verstehen wird.

typisch-frau-typisch-mann am 11.9.10 19:35


WM-Finale

Haben Sie das WM Finale zwischen Spanien und den Niederlanden gesehen? Das war eine Klopperei. Und wissen Sie wer daran Schuld ist, dass Fußball dabei nur eine untergeordnete Rolle spielte? Die Frau des Schiedsrichters.

Die hat bereits vorm Spiel ihrem Göttergatten eine verbale Blutgrätsche verpasst, indem Sie in den Medien verkünden lies, dass dieser ja nicht mal seine Kinder kontrollieren könne. Kein Wunder dass die Spieler keinen Respekt mehr vorm Schiedsrichter hatten und wie kleine Kinder erst mal ausprobiert haben, wie weit sie gehen können, bevor es Strafen hagelt. Man stelle sich mal vor, die Frau von Fernsehkoch Alfons Schubeck würde in der Öffentlichkeit behaupten, dass ihr Mann nicht mal ein Schnitzel richtig braten könne. Dann wärs aber vorbei mit seiner Karriere.

Jetzt frage ich mich natürlich, warum haut die Frau des Schiedsrichters ihren Alten so in die Pfanne? Das kann doch nur der pure Frust sein. Da liest sie jeden Tag in den Gazetten von den schönen Spielerfrauen die in den Stadien auf den Ehrentribünen ihren Helden medienwirksam zujubeln oder sie nach Niederlagen trösten. Und Sie sitzt zu Hause. Sie ist keine Spielerfrau. Sie ist nur Schiedsrichterfrau. Und Sie ärgert sich wahrscheinlich tierisch dass er im Stadion, bei den Spielern einen auf Autoritär macht und sich zu Hause von seinen, womöglich auch noch pubertierenden Mädchen, um den Finger wickeln lässt und ihre Autorität untergräbt. „Wieso müssen wir schon um 23 Uhr zu Hause sein? Bei Papa dürfen wir immer länger weg bleiben...“

Sie würde vielleicht auch gern im Stadion sitzen und voller Stolz zu ihrer Nebenfrau sagen: “Der tolle braungebrannte Typ mit der Glatze und dem schicken gelben Shirt dat is mein Mann. Und wenn Ihr ungezogener Bengel im orangen Hemd noch einmal den süßen kleinen Kerl im blauen Leibchen in die Hacken tritt, dann kann er sich den Rest des Spiels von der Bank aus angucken, denn MEINER dat is der Chef auf dem Platz. Jawoll!“ Sie würde vielleicht auch gern mal jubeln...:“Bravo Howard, toll dass du nicht auf die Schwalbe von dem Lockenmähnigen reingefallen bist.“ Aber dann wär sie vermutlich die einzige die Jubeln würde und er würde es nicht mal hören, denn ihr Klatschen und Schreien würde in den Pfiffen derjenigen untergehen für die es keine Schwalbe sondern ein Foul war.

Und vielleicht wäre Sie auch einfach gern Spielerfrau? Und sie denkt, warum ist er eigentlich Schiedsrichter geworden und nicht Profifußballspieler? Warum war er denn bereits mit 12 Jahren schon so ein Egoist der immer Recht haben musste und ist deshalb Schiedsrichter geworden? Anstatt sich Gedanken darüber zu machen, dass er 10 Jahre später ein so tolle Frau wie mich kennenlernt, die ihm ihre besten Jahre opfern wird. Und als Dank ist Frau dann nur Schiedsrichterfrau und sitzt mit den Gören zu Hause während der Herr Gemahl mal wieder in der Weltgeschichte herum reist.

Schiedsrichter haben es wirklich nicht leicht. Sollte man für Schiedsrichter eventuell den Zölibat einführen? Wobei....das ist auch kein gute Idee, man sieht ja in der katholischen Kirche wohin das führt....

Jeeetzt fällt mir die Lösung ein. Der Schiedsrichter hätte wahrscheinlich seiner Frau ein bisserl mehr und öfter sagen und zeigen sollen dass er sie ganz doll lieb hat....dann wär ihm das verbale Foul seiner Allerliebsten erspart geblieben, die Spieler hätten Respekt vor ihm gehabt und es wäre wirklich Fußball gespielt worden...

Andererseits..dann wären ja unter Umständen die Holländer Weltmeister geworden...

Und ich weis nicht ob das die deutsche Fußballseele verkraftet hätte.

typisch-frau-typisch-mann am 5.8.10 03:08


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